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Mann·Vitalis

Saisonaler Ratgeber

Was jetzt zählt

Manche Themen sind je nach Jahreszeit wichtiger: die Vitamin-D-Zufuhr im Winter, Kreislauf und Venen bei Sommerhitze, die Grippeimpfung im Herbst. Hier eine kurze Orientierung mit den passenden Artikeln — die aktuelle Jahreszeit steht oben.

Herbst

September – NovemberJetzt

Die Erkältungs- und Grippesaison beginnt, die Grippeimpfung steht an, und die Vitamin-D-Bildung über die Haut lässt nach.

Grippeimpfung und Erkältungssaison

Die jährliche Grippeimpfung ist der wirksamste Schutz vor schweren Verläufen — empfohlen ab 60, bei chronischen Erkrankungen und für medizinisches Personal. Am besten im Oktober/November.

Grippe: was Hausmittel könnenHausmittel gegen Erkältung

Immunsystem: was wirklich zählt

Schlaf, Bewegung, Nichtrauchen und die empfohlenen Impfungen haben den größten Effekt. „Immun-Booster“ aus der Dose halten selten, was sie versprechen.

Immunsystem stärken: was belegt istZink: Tagesbedarf und Lutschtabletten

Vitamin D wieder aufnehmen

Ab Oktober reicht die Sonne in Deutschland nicht mehr für die körpereigene Bildung. Für viele ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Ergänzung über den Winter zu starten.

Vitamin D3 und K2: Nebenwirkungen

Frühjahr

März – Mai

Die Vitamin-D-Speicher sind am Ende des Winters am niedrigsten, die Pollen fliegen, und viele nehmen sich mehr Bewegung vor.

Vitamin-D-Tief am Winterende

Jetzt sind die Blutspiegel im Jahresverlauf am niedrigsten. Bis die Sonne wieder stark genug ist, kann eine Ergänzung über die letzten dunklen Wochen sinnvoll bleiben.

Vitamin D3 und K2: NebenwirkungenWerte einordnen: Vitamin D

Frühjahrsmüdigkeit einordnen

Anhaltende Müdigkeit im Frühjahr ist meist harmlos — kann aber auch Eisenmangel, ein B12-Problem oder die Schilddrüse verbergen.

Müdigkeit bei EisenmangelNährstoffmangel: Überblick

Wieder in Bewegung kommen

Nach dem Winter zwickt es oft in den Gelenken. Der richtige Wiedereinstieg ist die belegte Basistherapie bei Arthrose — nicht Schonung.

Hausmittel bei GelenkschmerzenProtein-Bedarf ab 40

Sommer

Juni – August

Hitze belastet Kreislauf und Venen, der Flüssigkeits- und Elektrolytbedarf steigt, und die Haut bildet genug Vitamin D.

Hitze, Blutdruck und Trinkmenge

Bei Hitze weiten sich die Gefäße, der Blutdruck kann fallen — unter blutdrucksenkenden Medikamenten manchmal zu stark. Genug trinken und Symptome (Schwindel im Stehen) ernst nehmen.

Unterer Blutdruckwert zu hochKalium-Tagescheck

Schwere Beine bei Wärme

Hitze lässt geschwollene Knöchel und schwere Beine am Abend häufiger werden. Meist steckt eine harmlose venöse Schwäche dahinter — Bewegung und Kühlung helfen.

Schwere Beine: UrsachenWasser in den Beinen: was tun

Vitamin D: jetzt Pause

Bei regelmäßigem Aufenthalt im Freien bildet die Haut im Sommer meist genug Vitamin D. Eine Ergänzung ist für die meisten in dieser Zeit nicht nötig.

Vitamin D3 ohne K2 — schädlich?

Winter

Dezember – Februar

Wenig Tageslicht, trockene Heizungsluft, mehr Erkältungen und weniger Bewegung — eine Kombination, die Haut, Augen, Stimmung und Stoffwechsel fordert.

Vitamin D über die dunklen Monate

Von Oktober bis März ist die Versorgung bei vielen knapp. 800–1.000 IU pro Tag sind für die meisten sinnvoll und sicher — relevant vor allem für Knochen und Sturzrisiko.

Vitamin D3 und K2: NebenwirkungenCalciummangel: Symptome

Trockene Heizungsluft: Haut und Augen

Trockene Raumluft macht die Kopfhaut schuppig und die Augen am Bildschirm müde. Milde Pflege, Pausen und ein Luftbefeuchter helfen mehr als teure Präparate.

Trockene Kopfhaut: was hilftMüde, trockene Augen am Bildschirm

Bewegungsmangel und Blutzucker

Weniger Bewegung und deftigeres Essen lassen den Blutzucker steigen. Ein zügiger Spaziergang nach dem Essen ist die einfachste Gegenmaßnahme.

Blutzuckersenkende LebensmittelBallaststoff-Tagescheck

Eine grobe Orientierung, keine feste Regel — der individuelle Bedarf hängt von Alter, Vorerkrankungen, Ernährung und Lebensstil ab. Im Zweifel bespricht man das mit der Hausärztin oder dem Hausarzt.